Nach Ende des Zweiten Weltkrieges planten die Alliierten die Demontage vieler industrieller Anlagen im besetzten Deutschland als Reparationen für die Zerstörungen durch den Krieg. Am 16. Oktober 1947 veröffentlichten die Alliierten die Demontageliste. Die August-Thyssen Hütte in Duisburg Hamborn stand mit 25 anderen Duisburger Industriebetrieben auf dieser Liste und sollte demontiert werden. Aufgrund der daraus folgenden Betriebsschließungen und Arbeitsplatzverluste war die Bevölkerung war entsetzt und wollte Widerstand leisten. In den USA mehrten sich die Stimmen, dass die Konsolidierung und der Wideraufbau Deutschlands im Interesse der US-amerikanischen Außenpolitik war. Der US-Senator Seamus Mallon sandte daraufhin seine persönliche Vertreterin Joan S. Crane nach Duisburg. In den laufenden Jahren setzte sie sich erfolgreich für den Erhalt und den Wiederaufbau der August-Thyssen-Hütte ein.

Der Antrag wurde abgelehnt.