Mit der Beschlussvorlage zur Neuordnung der Grillzonen und Hundeauslaufflächen am Toeppersee hat die Verwaltung selbst dargelegt, dass es in den vergangenen Jahren zu erheblichen Nutzungskonflikten, Umweltbelastungen sowie Beschwerden aus der Bevölkerung gekommen ist.

Durch die vorgeschlagene Reduzierung und Verkleinerung der Grillzonen ist nicht sichergestellt, dass diese Maßnahmen allein ausreichen, um die bestehenden Probleme nachhaltig zu lösen.

Anwohner leiden seit Jahren unter Rauch- und Lärmbelästigung durch Besuchermassen und hinterlassenem Müll.

Sie haben daher eine Petition gestartet, die die Abschaffung der Grillzonen vorsieht.

Insbesondere bestehen weiterhin erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich der tatsächlichen Entwicklung der Müllbelastung, der Sicherheitslage, der Verkehrsproblematik sowie der Akzeptanz der neuen Regelungen.

Im Bereich des Toeppersees kommt es vermehrt zu nächtlichen Aufenthalt größerer Personengruppen, die mit Ruhestörungen und Lärmbelästigungen einhergehen.

Das Gebiet dient der Naherholung und grenzt teilweise an Wohngebiete.

Die Nutzung in den späten Abend- und Nachtstunden steht im Konflikt mit dem Interesse der Bevölkerung an ungestörter Nachtruhe und stellt daher eine Beeinträchtigung der öffentlichen Ordnung dar.

Ziel des vorliegenden Antrags ist es daher, Regeln zu verschärfen, konsequent umzusetzen und Verstöße umgehend zu ahnden, um die Sicherheit aller Besucher zu erhöhen, die Lebensqualität der Anwohner zu schützen, die Umweltbelastung zu reduzieren und die nachhaltige Nutzung des Naherholungsgebietes zu gewährleisten.

Nur so kann der Toeppersee dauerhaft als sicherer und sauberer Erholungsraum erhalten bleiben.

Unser Antrag wurde abgelehnt.